Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Wetter e.V.

Archiv

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Moorleichen und andere Todesfälle

Am Donnerstag, den 21. April 2016, 19.00 Uhr wird es mörderisch in der Ehem. Synagoge Wetter, An der Stadtmauer 29.

Der Trägerverein in Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft „Rettet den Burgwald“ veranstaltet eine Lesung im Rahmen der Criminale 2016. Zwei international bekannte Autoren werden zu uns kommen und ihre Kurzkrimis lesen, die als mörderische Schauplätze die ehem. Synagoge sowie das Moor um die Franzosenwiesen haben.

In der Synagoge in Wetter stürzt nach einem Klezmer-Konzert eine junge Frau über die Empore und ist sofort tot. Der Schweizer Autor Sunil Mann gibt dem bekannten Lied ʺDonna Donnaʺ eine ganz neue Note: Wenn es ertönt, muss ein anderer dran glauben.

Nadine Buranaseda lässt in ihrer Geschichte ʺA schießt auf B und trifft Cʺ die geheimnisvolle Atmosphäre des Mittelgebirges aufleben – und den einen oder anderen über die Klinge springen.

Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet nicht das Leben, sondern ist frei. Spenden werden gern entgegen genommen. Die Anthologie mit allen Kurzkrimis aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf wird am Abend zu erwerben sein. 

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Wir sind, was wir erinnern

Lesung: Dr. Konrad Görg, Marburg
Musik: Chor „Politöne“, Marburg
Ort: Ehemalige Synagoge Wetter, An der Stadtmauer 29
Zeit: Sonntag, 20. März 2016, 17.00 Uhr

Am Sonntag, den 20. März 2016 um 17.00 Uhr kommt der Marburger Arzt Dr. Konrad Görg zusammen mit dem bekannten Chor „Politöne“ in die Ehemalige Synagoge nach Wetter. Dr. Görg wird aus seinem Buch „Wir sind, was wir erinnern“ lesen, in dem er zwei Generationen nach Auschwitz eine Stimme gegen das Vergessen erhebt. Das Buch stellt eine Anthologie verschiedenster Texte, die Einzelschicksale zum Thema Holocaust zusammenstellen, und versieht sie mit einer Zusammenhänge erschließenden Einleitung. Im Geleitwort zu dieser Anthologie hat der bekannte Psychoanalytiker Horst Eberhart Richter geurteilt: „Aber gerade durch seine verdichtende Gesamtschau verdient das kleine Buch eine große Verbreitung. Man kann aus ihm mehr lernen als aus manchen ausgedehnten Dokumentationen. Und es hilft, an die Notwendigkeit einer andauernden Wachsamkeit zu erinnern.“

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Jahresprogramm 2016 ist erschienen

Druckfrisch aus der Presse kommt das Jahresprogramm 2016...

Sie können unser Jahresprogramm als PDF auf Ihren Rechner zu Hause herunterladen.

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Auftaktveranstaltung 2016: Sonntag, 28. Februar, 19.00 Uhr Kinofilm

Großes Kino in der ehem. Synagoge
Unsere Auftaktveranstaltung 2016 verspricht gleich ein „Knaller“ zu werden. Am kommenden Sonntag, den 28. Februar 2016, 19 Uhr, gibt es „Großes Kino“ in der ehem. Synagoge, An der Stadtmauer 29: Eine neu installierte Leinwand sowie eine moderne Projektionsmöglichkeit machen es möglich. Auf dem Programm steht eine französische Komödie aus jüngster Zeit.

In der 2014 in Frankreich erschienenen Komödie muss ein in einer französischen Kleinstadt, nicht größer als Wetter, lebendes Ehepaar damit fertig werden, dass ihre vier Töchter bei der Wahl ihrer Ehepartner so ganz und gar nicht ihrem konservativen Familienbild entsprechen. Wie alle Beteiligten mit ihren Vorurteilen fertig werden und welchen Ausgang das Aufeinandertreffen  verschiedenster Kulturen hat, wird in gut 90 Minuten in sehr amüsanter Weise durchgespielt.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Der Träger- und Förderverein würde sich freuen, wenn dieses neue Angebot Ihr Interesse findet. Für Erfrischungen ist gesorgt.

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Gedenkfeier 77 Jahre Pogromnacht - 10. November 2015. LIEBE IN DER ZEIT DER TODESANGST. Eine szenische Reise durch die Welten von Nelly Sachs und Selma Meerbaum-Eisinger.

Anlässlich des Gedenktages an die Verwüstung der Synagoge Wetter lädt der Trägerverein zu einem intensiven und bewegenden Theaterabend ein. Das „bewegtbildtheater“ aus Trier gastiert mit seinem Kammerspiel „HERZKEIME“ am 10. November 2015, 18:30 Uhr in der ehemaligen Synagoge, An der Stadtmauer 29. Zum Vortrag kommt die Lyrik der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs sowie der 18jährig umgekommenen Selma Meerbaum-Eisinger in einer szenischen Lesung, die durch Multimediaprojektionen und einfühlsame Musik den Zuhörer tief in die Gefühlswelten der beiden jüdischen Dichterinnen hineinführt.

Die Schauspielerin Martina Roth und der Musiker, Licht- und Videokünstler Johannes Conen haben die leisen wie auch manchmal gnadenlos brutalen Texte der beiden Frauen vertont, in Szene gesetzt und zu einem neuen Ganzen zusammengeführt.

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